Schnelle Rettung

23. Februar 2018

Die Automobilentwicklung ist in der heutigen Zeit nicht mehr aufzuhalten.

Täglich werden mehrere tausend Fahrzeuge weltweit produziert.

Der Fortschritt in Technologie und Sicherheit in noch lange nicht zu Ende.

Aus Sicht der Feuerwehr ein immer größer werdendes Problem.

Zur Personenrettung aus den Fahrzeugen wurde mit Schere und Spreizer das Fahrzeug geöffnet. Türen wurden aufgedrückt, abgeschnitten um so dem Rettungsdienst einen besseren Zugang zum Patienten zu ermöglichen. Fahrzeugdächer wurden abgetrennt, sodass eine schonendere Umlagerung der Eingeschlossenen gewährleistet wurde. 

Die Schwierigkeit war damals nicht so groß, weil die Stabilität der Fahrzeuge noch nicht so weit fortgeschritten war.

Mit der heutigen Technologie und Sicherheit, mit denen diese Fahrzeuge ausgestattet sind, wird es auch für die Feuerwehren schwieriger, die verunfallten Personen ohne Probleme zu befreien. 

Heute sollte man zuerst das Auto "stromlos" machen. Grund hierfür ist in erster Linie der Airbag, der auch noch einige Zeit nach dem Unfall zünden kann.

Türen und Träger/Säulen sind um ein Vielfaches verstärkt worden. Für die Feuerwehren stellt dies einige Problem dar.

Abhilfe schafft in vielen Fällen eine sogenannte "Rettungskarte".

Für die Rettungskräfte ist es eine sehr große Hilfe auf diese Informationen zurückgreifen zu können.

Aufgrund der verschiedenen Fahrzeugmarken und somit auch Modelle ist es für die Feuerwehr fast unmöglich sämtliche Fahrzeuge zu kennen.

Eine Rettungskarte führt oft zu einer schnelleren, effektiveren und schonenderen Rettung.

Diese Karte kann man sich bei verschiedenen Automobilclubs oder online im Internet herunterladen.

Informationen bietet hierfür Wikipedia.

 http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungsleitfaden

Eine Information ist es auf jeden Fall wert.

Feuerwehr Ergolding