Mit voller Wucht traf Sturm Friederike Deutschland. Acht Menschen kamen ums Leben - darunter auch zwei Feuerwehrmänner.

Wir trauern ebenfalls um die zwei Feuerwehrangehörigen die bei Sturmeinsätzen in Thüringen und Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen sind.

Allen Verletzten wünschen wir rasche und vollständige Genesung. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der getöteten Feuerwehrleute.

 

Das war geschehen:

In Bad Salzungen wurde ein 28-jähriger Feuerwehrmann von einem Baum erschlagen. Ein 57-Jähriger Kollege wurde dabei schwer verletzt. Die Beiden wollten gerade eine Autofahrerin befreien, die in ihrem Wagen eingeschlossen war, auf den zuvor Bäume gestürzt waren. Um die Leiche des Feuerwehrmannes zu bergen, mußte sogar ein Bundeswehr-Schützenpanzer des Typs "Marder" ausrücken, weil die Unglücksstelle auf Grund umgestürzter Bäume nicht mehr zu erreichen war.

Der zweite Todesfall durch Orkantief Friederike ereignete sich in NRW. Im sauerländischen Sundern brach ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr bei Räumarbeiten zusammen. Laut Meldung konnte der 51-Jährige zunächst reanimiert werden,verstarb dann aber im Krankenhaus.

 

Ein Feuerwehrmann kommentierte den bewegenden Facebookbeitrag der Feuerwehr München mit den Worten:

"RIP - Brüder im Leben wie im Tode"

 

Der Deutsche Feuerwehrverband bittet für die verstorbenen Kammeraden Trauerflor an allen Einsatzfahrzeugen.

Der Kreisfeuerwehrverband Landshut schließt sich dieser Bitte an.

"Als Retter gekommen - als Engel gegangen"