Langsamer Start des Übungsdienstes

Der Landesfeuerwehrverband Bayern hat am  Anfang  der „Corona-Krise“ wichtige Tip`s und Vorschläge zum allgemeinen Übungs- und Feuerwehrdienst vorgeschlagen.

So wurden Übungen und Ausbildung in den Feuerwehren aber auch an den Feuerwehrschulen komplett nach unten gefahren.

Der Schutz der Hilfskräfte, aber auch der Bevölkerung hat oberste Priorität.

Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wurde aber nie in Frage gestellt!

Schön langsam kehrt aber wieder „Normalität“ in das Feuerwehrgeschäft zurück.

Vor einiger Zeit wurde seitens des Verbandes vorgeschlagen, Kleinstübungen in Staffelstärke (max. 6 Personen) wieder stattfinden zu lassen.

Jedoch blieb und bleibt das jeder einzelnen Feuerwehr selber überlassen, wie sie mit den Vorgaben umgehen werden.

Wir, die Feuerwehr Ergolding, haben zu Beginn der „Corona-Krise“ die komplette Einsatzmannschaft in zwei Gruppen getrennt, um einer Ansteckung aller Männer und Frauen so gut es geht vorzubeugen.

In der Anfangszeit wurden weder Übungen, Schulungen noch Ausbildungen durchgeführt.

Seit den Lockerungen begannen auch wir mit Kleinstgruppen.

Material, Geräte aber auch Fahrzeuge wurden wieder beübt.

Maschinisten konnten mit der erst vor Kurzen in den Dienst gestellten Drehleiter wieder Anleiterübungen durchführen.

Die Wartung der Geräte und Fahrzeuge war aber während der ganzen Zeit gesichert.

Die Gerätewarte, der einzelnen Fahrzeuge, nutzten die Mannschaftsteilung, um ein hohes Personenaufkommen im Gerätehaus zu vermeiden.

Mit Beginn der Kalenderwoche 27 gab es eine weitere Lockerung.

Eine „Gruppe“, bestehen aus neun Personen, darf nun wieder an Übungen teilnehmen.

Somit vergrößert sich die Zahl der Übungsteilnehmer.

Dies ist nicht nur ein „technischer“ Vorteil, sondern auch ein sehr sozialer und wichtiger Gesichtspunkt.

Das Miteinander ist gerade in vielen Vereinen sehr sehr wichtig.

Sei es im Schützenverein, Fußballverein oder aber auch bei anderen  Gruppenaktivitäten.

Wenn man, wie in der Feuerwehr, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag einsatzbereit ist, dann ist das doch sehr wohl eine besondere Zusammengehörigkeit

Bei bis jetzt so ca 70 Einsätzen, hat man doch schon sehr viel Zeit im Jahr 2020 miteinander verbracht.

Seit Ende Februar, Anfang März hat sich das aber leider schlagartig geändert.

Um so schöner ist es nun in, wenn auch kleinen Gruppen, wieder langsam aufeinander zu treffen.

 

Ein Ende dieser doch so nicht immer einfachen Zeit ist leider noch nicht abzusehen.

Wir werden diese Krise ALLE GEMEINSAM überstehen!!

 

Alles Gute und eine gesunde Zeit wünscht Ihnen Ihre Feuerwehr Ergolding.