Bayerische Tradition

Traditionell wie jedes Jahr wurde auch heuer wieder ein Maibaum in der Lindenstraße durch die Ergoldinger Feuerwehr aufgestellt.

 

Die Arbeiten starteten jedoch schon einen Tag zuvor mit dem Herichten des Platzes bzw. mit dem Einholen des neuen Baumes.

Dieses Jahr stiftete die Familie Goderbauer aus Stehberg das insgesamt 28,40 Meter hohe Wahrzeichen.

 

Am Vortag in den Nachmittagstunden begaben sich einige Feuerwehrler, ausgestattet mit Bulldog und Motorsägen, in den Wald um den vorgemerkten Baum zu fällen.

Nachdem entrinden und platzieren auf dem speziellen Fahrzeug ging es Richtung Feuerwehrhaus.

Dort angekommen wurde der Baum gereinigt, ausgerichtet und für die entsprechenden „Anbauten“ markiert.

 

Die Taferl wurden angebracht, die Kränze positioniert und die Spitze, bestehend aus einem Tannenbaum, montiert.

Nebenbei wurde für die Mitglieder ein „Vorfest“ abgehalten. Es gab Fleisch vom Grill.

Bis tief in die Nacht hinein wurde gesellig zusammengesessen.

 

Die Maibaumwache wurde von ein paar Wenigen die ganze Nacht durchgehalten.

Der Baum war am 01. Mai immer noch vor Ort. Ziel: erreicht!!!

 

Am Dienstag gegen 09:30 Uhr gingen die Aufbauarbeiten in der Lindenstraße los.

Buden wurden bestückt mit Kuchen, Kaffeemaschinen, Käse, Brezen.

Die Garnituren wurden aufgebaut. Grill´s kamen an ihren Platz. Die Schenke wurde am gewohnten Ort in Betrieb genommen. Die Spülecke wurde ebenfalls errichtet.

 

Um 12 Uhr konnte das Fest vorm "Metzgerwirt" starten.

Die ersten Besucher ließen nicht lange auf sich warten. Die Plätze füllten sich allmählich immer mehr.

Um 12:30 Uhr startete der Baum seine Fahrt am Feuerwehrgerätehaus. Weiter ging es über die Rottenburger Straße, Ahornstraße vorbei am Franz-Mieslinger-Platz, weiter über die Schinderstraße, Landshuter Straße hinein in die Lindenstraße.

So gegen 13:45 Uhr war der Baum vor seinem Standplatz.

Nach einer kurzen Stärkung und Einweisung der „Aufsteller“ ging es pünktlich gegen 14 Uhr an die Arbeit.

Die Kommandos gab, traditionell und wie letztes Jahr auch, Zimmerer Martin Richling.

Nach vielen Kommandos und kräftigen „Hau-Ruck´s“ stand der Baum nach einer schweißtreibenden Arbeit, wobei der Wettergott seines dazu getan hat, in bzw. an seinem alten Platz.

Nach dem Tusch der Blechbaraber war es vollbracht.

Die zahlreichen Besucher wurden mit Fleisch und Würstel vom Grill, Kaffee und Kuchen, Käse und Brezen verköstigt.

Auch Getränke alle Art durften an diesem sonnigen, warmen Tag nicht fehlen.

 

So gegen 18 Uhr beschloss erster Vorstand Manfred Sonntag, die Aufräumarbeiten beginnen zu lassen.

Unter Mithilfe vieler Feuerwehrler ging das Abbauen sowie das Aufbauen zügig von statten.

Garnituren wurden wieder verfrachtet, die Schenke abgebaut, Grills vorgereinigt und die leeren Buden verschlossen.

Im Gerätehaus wurden bereits einige Aufräumaktionen gestartet.

Bei einem geselligen Beisammensein wurde der Tag nochmals revuepassiert.

Der Dank der Vorstandschaft war jedem Helfer sicher.

 

Einige Impressionen des 01. Mai.